Okuyutaka: Unterschied zwischen den Versionen
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Okuyutaka wird in der Regel etwas später geerntet als Yabukita, sodass er oft als „späte“ Sorte eingestuft wird. Durch den etwas verzögerten Austrieb können die Blätter mehr Inhaltsstoffe anreichern, was in einem kräftigen, teilweise leicht | Okuyutaka wird in der Regel etwas später geerntet als Yabukita, sodass er oft als „späte“ Sorte eingestuft wird. Durch den etwas verzögerten Austrieb können die Blätter mehr Inhaltsstoffe anreichern, was in einem kräftigen, teilweise leicht süsslichen Geschmack resultiert. | ||
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Obwohl Okuyutaka in mehreren Regionen Japans kultiviert wird, ist er besonders in der Präfektur Kagoshima verbreitet. Das milde Klima und die mineralreichen Vulkanböden in dieser Region bieten ideale Bedingungen für ein | Obwohl Okuyutaka in mehreren Regionen Japans kultiviert wird, ist er besonders in der Präfektur Kagoshima verbreitet. Das milde Klima und die mineralreichen Vulkanböden in dieser Region bieten ideale Bedingungen für ein gleichmässiges Wachstum und eine ausgewogene Geschmacksentwicklung der Teepflanzen. | ||
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Aus Okuyutaka wird traditionell Sencha hergestellt, seltener auch Fukamushicha (tiefgedämpfter Tee). Dabei werden die Blätter nach der Ernte sorgfältig gedämpft (um Oxidationsprozesse zu unterbinden), gerollt und getrocknet. Dieser Prozess bewahrt die frische, grüne Farbe und das charakteristische Aroma. Einige Teebauern nutzen den Kultivar zudem für Kabusecha (Halbschattentee), um den | Aus Okuyutaka wird traditionell Sencha hergestellt, seltener auch Fukamushicha (tiefgedämpfter Tee). Dabei werden die Blätter nach der Ernte sorgfältig gedämpft (um Oxidationsprozesse zu unterbinden), gerollt und getrocknet. Dieser Prozess bewahrt die frische, grüne Farbe und das charakteristische Aroma. Einige Teebauern nutzen den Kultivar zudem für Kabusecha (Halbschattentee), um den Süssegrad noch weiter zu steigern. | ||
== Qualitätsmerkmale == | == Qualitätsmerkmale == | ||
Die Blätter von hochwertigem Okuyutaka-Sencha sind intensiv grün, fein gerollt und weisen einen glänzenden Schimmer auf. Ein typisches Qualitätskriterium ist das ausgewogene Zusammenspiel von vollmundigem Körper und einer sanften | Die Blätter von hochwertigem Okuyutaka-Sencha sind intensiv grün, fein gerollt und weisen einen glänzenden Schimmer auf. Ein typisches Qualitätskriterium ist das ausgewogene Zusammenspiel von vollmundigem Körper und einer sanften Süsse, oft mit einem Hauch von Umami. | ||
== Verwendung == | == Verwendung == | ||
Aktuelle Version vom 12. Februar 2025, 12:23 Uhr
Okuyutaka (jap. 奥ゆたか) ist ein japanischer Kultivar der Pflanzenart Camellia sinensis. Er wird überwiegend für die Herstellung von Grüntee verwendet und zeichnet sich insbesondere durch sein kräftiges Aroma sowie einen vergleichsweise hohen Ertrag aus.

Geschichte und Herkunft
Der Okuyutaka-Kultivar wurde in Japan durch gezielte Kreuzung von Kultivaren Yutakamidori mit F1NN8 entwickelt, um die Vorteile bekannter Sorten – wie hohes Wachstumspotenzial und stabile Krankheitsresistenz – zu vereinen. Offiziell registriert wurde Okuyutaka in den 1980er-Jahren. Besonders in den südlichen Anbaugebieten Japans, allen voran in Kagoshima und Teilen der Präfektur Miyazaki, fand er aufgrund seines ausgeprägten Aromas und seiner Widerstandsfähigkeit schnell Verbreitung.
Eigenschaften
Blattform und Wuchs
Die Blätter des Okuyutaka-Kultivars sind etwas grösser als die von Standard-Sorten wie Yabukita. Sie zeichnen sich durch eine leicht längliche Form und eine dunkle, glänzende Blattoberfläche aus. Die Pflanze selbst wächst aufrecht und neigt zu einer buschigen Verzweigung, was beim Pflücken der Blätter von Vorteil ist.
Erntezeitpunkt
Okuyutaka wird in der Regel etwas später geerntet als Yabukita, sodass er oft als „späte“ Sorte eingestuft wird. Durch den etwas verzögerten Austrieb können die Blätter mehr Inhaltsstoffe anreichern, was in einem kräftigen, teilweise leicht süsslichen Geschmack resultiert.
Geschmack und Aromaprofil
Der Tee, der aus den Blättern von Okuyutaka hergestellt wird, zeichnet sich durch ein frisches, vollmundiges Aroma mit einer dezenten Süsse aus. Er verfügt oftmals über eine leicht herbe Note im Abgang, die von vielen Teekennern geschätzt wird. Das Geschmacksprofil ist kräftiger als das mancher anderer japanischer Teesorten.
Resistenzen
Okuyutaka weist eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber bestimmten Pflanzenkrankheiten und Schädlingen auf. Das erleichtert den Anbau und reduziert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
Anbau und Verarbeitung
Anbauregionen Obwohl Okuyutaka in mehreren Regionen Japans kultiviert wird, ist er besonders in der Präfektur Kagoshima verbreitet. Das milde Klima und die mineralreichen Vulkanböden in dieser Region bieten ideale Bedingungen für ein gleichmässiges Wachstum und eine ausgewogene Geschmacksentwicklung der Teepflanzen.
Verarbeitung
Aus Okuyutaka wird traditionell Sencha hergestellt, seltener auch Fukamushicha (tiefgedämpfter Tee). Dabei werden die Blätter nach der Ernte sorgfältig gedämpft (um Oxidationsprozesse zu unterbinden), gerollt und getrocknet. Dieser Prozess bewahrt die frische, grüne Farbe und das charakteristische Aroma. Einige Teebauern nutzen den Kultivar zudem für Kabusecha (Halbschattentee), um den Süssegrad noch weiter zu steigern.
Qualitätsmerkmale
Die Blätter von hochwertigem Okuyutaka-Sencha sind intensiv grün, fein gerollt und weisen einen glänzenden Schimmer auf. Ein typisches Qualitätskriterium ist das ausgewogene Zusammenspiel von vollmundigem Körper und einer sanften Süsse, oft mit einem Hauch von Umami.
Verwendung
Hauptsächlich wird Okuyutaka als Aufgussgetränk zubereitet. Aufgrund seines kräftigen Profils ist er sowohl für den puren Genuss als auch für die Verwendung in modernen Tee-Kreationen geeignet, etwa in Kombination mit Matcha oder als Grundlage für Eistee.
Siehe auch
- Yabukita – Der am weitesten verbreitete japanische Teekultivar
- Camellia sinensis – Botanische Grundlagen zur Teepflanze
- Sencha – Der in Japan am häufigsten getrunkene Grüntee